Warum gute Corporate Stories Lametta brauchen?

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Warum gute Corporate Stories Lametta brauchen?

Der gesamte Weihnachtsschmuck hängt am Baum, aber irgendetwas fehlt noch. Kennen Sie dieses Gefühl? Dann geht es Ihnen beim Aufputzen des weihnachtlichen Nadelfreundes genauso wie Ingrid Zbonek. Die Storytellerin plädiert für die Suche nach dem Lametta am Weg zur einzigartigen Story. Stories, die Unternehmen und Personen, auf ewig und immer in unser Gehirn – vorbei am Hippocampus – verfrachten sollen.

Katharina

Worin liegt für dich die Kraft des Corporate Storytellings?

Ingrid:

Gute Geschichten verbinden und begleiten uns von jeher, denn Narrative machen uns emotional erlebbar, verständlich und dadurch erst für andere relevant. Das gilt für Menschen als auch für Marken. Es sind unsere Geschichten, die geteilt, uns Charakter und Tiefe geben, uns greifbar und erinnerungstauglich werden lassen – einzigartig eben.

Corporate Stories wirken, wenn sie gut erzählt sind. Sie sind persönlicher Ausdruck unserer Erfahrungen und Haltungen. Das war einst am Lagerfeuer so und ist im digitalen Zeitalter keinen Klick anders. Die große Superkraft des Storytellings für mich in der Wieder-Erzählbarkeit.

Katharina:

Warum ist das multimediale Gesamtkonzept, vor allem die Strategie zu den Ausspielwegen (Ann. Contentformate und Channels), wie Du sie gerne nennst, für dich so wichtig?

Ingrid:

Basierend auf einer definierten Zielsetzung werden relevanten Botschaften auf verschiedenen Ausspielwegen platziert. Dass bedeutet, dass man diese Wege kennen muss. Es ist essentiell zu verstehen, wie beispielweise ein Algorithmus wirkt oder wie unterschiedliche Erzählformen wirklich Menschen unterhalten können. Meine Geschichte zu inszenieren und die richtige Erzählform von Bewegtbild bis Sujet zu finden, um Menschen emotional zu erreichen, dass ist die Aufgabe eines multimedialen Gesamtkonzepts.

Katharina

Was macht eine Corporate Story zu einer guten Geschichte und was hat das mit „Lametta“ zu tun?

Ingrid:

Die Extrameile auf der Suche nach dem persönlichen Dreh in einer Geschichte zu gehen, lohnt sich immer.  Wir Storyteller suchen das „Lametta“ in jeder Begebenheit! Ab davon – jede Geschichte lebt von einer Frage, die sich in einem spannenden Kernsatz zusammenfassen lässt. Aber es lohnt sich darüber hinaus ganz genau hinzuspüren, wie man einen glitzernden Spannungsbogen so aufbauen kann, dass wir überraschen, inspirieren und/oder emotional berühren, um dadurch erinnerungstaugliche Erzählungen entstehen zu lassen.

meint Ingrid im Kurzinterview mit Katharina.

Braucht Eure Blog einen neuen, glitzernden Spannungsbogen oder wollt Ihr einfach ein bisschen mehr Lametta für Eure Stories, dann meldet Euch heute noch zu BLOG IT OR LEAVE IT am 21.01.2020 im Talent Garden Vienna an. Ingrid ist eine von 5 Expertinnen und Experten, die mit Euch einen Tag lang exklusiv alle Fragen und Anliegen zum Thema BLOG behandeln und neue Ideen erarbeiten.

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